4. Mai: Teilhabeplan „In Ansbach leben: offen – vernetzt – barrierefrei“

Ansbach – Im Rahmen eines Pilotprojekts des Bezirks Mittelfranken zur Ambulantisierung, also zur Teilhabe von Menschen mit Behinderung im öffentlichen Raum, wurde seit März letzten Jahres ein sogenannter Teilhabeplan für die Stadt Ansbach erstellt. Das Projekt führt den Titel „In Ansbach leben: offen – vernetzt – barrierefrei“, erarbeitet haben es die Offenen Hilfen ARON der Diakonie Neuendettelsau. Über 2300 Ansbacherinnen und Ansbacher mit einer anerkannten Behinderung hatten bei einer Fragebogen-Aktion die Möglichkeit zu beschreiben wie barrierefrei die Bezirkshauptstadt ist oder welche Hürden im Alltag bestehen. Die Fragen gliederten sich in die Bereiche Freizeit und Kultur, Wohnen, Arbeit, Mobilität sowie Beratung und Unterstützung, um das gesamte Lebensumfeld von Betroffenen unter die Lupe nehmen zu können. Ergebnisse des Projekts samt schriftlich ausgearbeiteten Teilhabeplan stellen Judith Hoppe, Leiterin der Offenen Hilfen ARON und Projektkoordinatorin Viviane Schachler in einer Informationsveranstaltung am Freitag, 4. Mai, von 15.30 Uhr bis 17 Uhr in der Karlshalle in Ansbach vor. Die Veranstaltung wird durch Gebärdendolmetscherinnen begleitet und ist in leicht verständlicher Sprache gehalten. Bezirkstagspräsident Richard Bartsch hat sein Kommen bereits zugesagt. Für ihn ist die Teilhabe von Menschen mit Behinderung ein uneingeschränktes Bürgerrecht und eine der zentralen Herausforderungen des Bezirks Mittelfranken.

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