AdventsSonnenZeit – Spend your time!

Das Schlechte gleich mal vorneweg: Den Effschen Adventskalender wird es dieses Jahr nicht geben. Und doch könnt Ihr etwas gewinnen: Nämlich strahlende Gesichter und das unbeschreibliche Gefühl, wirklich etwas Gutes getan zu haben. Unbezahlbar! Im Gegenzug müsst Ihr nichts anderes machen als eines der kostbarsten Dinge, die Ihr besitzt, zur Verfügung zu stellen: ein wenig Zeit.

Jeder von uns kann etwas, das andere nicht so gut können. Jeder von uns hat Talente, Fähigkeiten, Erfahrungen, Wissen, die anderen nutzen und über die sie sich freuen.

Helft ein bisschen mit, unsere Gesellschaft mitzugestalten und wieder mehr Menschlichkeit zu zeigen.

In Altersheimen beispielsweise, aber nicht nur dort, leben Menschen, die neben ihrer körperlichen, zum Teil altersbedingten Einschränkung auch seelisch leiden – an grauem Alltag und Einsamkeit.

Wie schön wäre es, wenn wir wieder mehr miteinander leben und dieses Miteinander auch wirklich leben!

Vorleben durch Vorlesen

Viele gehen schon mit gutem Beispiel voran. Und wir gehen mit. Wir, das sind Hans-Jürgen Eff und Luise Mortag von der Fahrschule Eff und ich, Karin Obermillacher von Fränkischer.de sowie Sylvia Bogenreuther von der Freiwilligenagentur SonnenZeit.

Wir wollen den Worten auch Taten folgen lassen und die sicher gut gemeinten Vorsätze – wer kennt sie nicht? –, das irgendwann mal machen zu wollen, tat-sächlich in die Tat umzusetzen.

Also werden Hans-Jürgen und ich an einem Adventssonntag bei Kerzenlicht und Plätzchen, die zu backen sich meine Cousine Olivia Obermillacher bereit erklärt hat (Danke hierfür!), Weihnachtsgeschichten im Vitalis Wohnpark in Ansbach vorlesen.

Und Ihr?

Warum nicht einmal zu einem Kinobesuch jemanden mitnehmen, der alleine nie die Möglichkeit dazu hätte? Warum nicht einmal an einem Adventsnachmittag die Gitarre schnappen und mit den Senioren eine Stunde Weihnachtslieder singen? Warum nicht einmal Plätzchen backen und damit andere überraschen?

Warum nicht?

Die einzige Hürde, die als Argument gelten könnte, nämlich „Woher soll ich wissen, wer wann was brauchen könnte?“ räumen wir nun aus dem Weg und holen uns wie bereits erwähnt dazu die Freiwilligenagentur SonnenZeit ins Boot.

Und dann möchten wir Euer Augenmerk noch auch auf eine wie wir finden tolle Veranstaltung lenken, die es so auch nur geben kann, weil sich Menschen sozial engagieren und Zeit und Leidenschaft für Nächstenliebe aufbringen. Die Rede ist von der „Brücke zum Nächsten“: Am Heilig Abend gibt es im Onoldiasaal ein gemeinsames Fest mit reichhaltigem Buffet und gemütlichem Rahmenprogramm. Schließlich soll an Weihnachten niemand allein sein, der das nicht möchte. Sogar für einen Fahrdienst im Stadtgebiet wird gesorgt. Realisieren lässt sich so eine Feier, zu der jedes Jahr mehr als 150 Leute kommen, nur durch freiwillige Helfer vorher, währenddessen und im Nachgang sowie Geldspenden.

„Engagement bedeutet nicht gleich, dass Opfer erbracht werden müssen; nein, Engagement darf und soll Spaß machen und tut es auch.“ (Sylvia Bogenreuther)

Vielleicht habt Ihr aber auch eigene Ideen. Dann her damit!

Bis Weihnachten stellen wir Euch Menschen vor, die sich schon ehrenamtlich engagieren, und kleinere Projekte, die es auch Euch ermöglichen, Gutes zu tun.

Wir hoffen auf ganz viele Ideen, Helfer, aber in Einzelfällen auch auf finanzielle Unterstützung – für eine besinnliche und sinnvolle Adventszeit und dauerhaft: ein noch schöneres, liebenswertes Ansbach.

#ichliebeansbach #soschönistansbach

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