Äste im Freilandmuseum biegen sich unter süßer Last

Rekordernte im Fränkischen Freilandmuseum

Während die Getreideernte nur mäßig ausfällt, tragen die Obstbäume in diesem Jahr schwer an ihren Früchten. Grund dafür war die starke Blüte und das warme Klima im Frühjahr, so dass alle Blüten auch Früchte ausbilden konnten.

Die Zwetschgen im Fränkischen Freilandmuseum. Foto: Fränkisches Freilandmuseum / Ute Rauschenbach

Im Fränkischen Freilandmuseum des Bezirks Mittelfranken in Bad Windsheim ist die Obsternte in vollem Gange. Gärtnermeister Jürgen Seemann ist mit seiner Truppe schon in den Morgenstunden aktiv und liest die Früchte mit dem Rollsammler – so geht es am zügigsten. Ein Drittel der Früchte ist mittlerweile abgeerntet. 1.500 l Apfelsaft konnten bisher schon gepresst werden und eine kleine Menge Birnensaft, Zwetschgen und Mirabellen werden zu Schnaps verarbeitet.

Apfelernte im Fränkischen Freilandmuseum. Foto: Fränkisches Freilandmuseum / Ute Rauschenbach

Eine besondere Sorte sind die „Zipperle“ – kleine, süße Pflaumen, die einen besonders wohlschmeckenden Tropfen ergeben. Höhepunkt der Ernte wird am kommenden Wochenende sein, wenn zum Herbstfest die Obstpresse von Hand bedient wird oder Birnen und Zwetschgen im kleinen Dörrhäuschen auf Weidentabletts gedarrt werden wie früher. Dazu gibt es frischen Zwetschgen- und Zwiebelkuchen aus dem historischen Backofen.

Herbstfest am Sa/ So 15./16. September 18, 10.00 – 18.00
Eintritt 7 €, ermäßigt 6 €, Familien 17 €, Teilfamilien 10 €.

Quelle: Fränkisches Freilandmuseum

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