ANregiomed: Verwaltungsrat beschließt Wirtschaftsplan

Defizit 2017 nach Hochrechnung bei 11,8 Mio. € - Jahresabschluss wird erstellt

In seiner Sitzung vom 31. Januar 2018 hat der ANregiomed-Verwaltungsrat den Wirtschaftsplan für das Jahr 2018 beschlossen. Dieser weist ein Defizit in Höhe von 9,8 Mio. € aus. Durch den Beschluss ist die operative Handlungsfähigkeit des Unternehmens für das laufende Jahr gesichert.

Damit verbunden ist auch die weitere Planung und Realisierung wichtiger Baumaßnahmen, wie die Installation eines von der Regierung geförderten Blockheizkraftwerks am Klinikum Ansbach und die Schaffung bzw. Ertüchtigung von Hubschrauberlandeplätzen an den Kliniken Rothenburg und Dinkelsbühl.

„Die Jahresabschlussarbeiten für das Jahr 2017 werden zügig durchgeführt“, erklärt Interims-Vorstand Jörg Reinhardt. Dazu werden unter anderem noch ausstehende Forderungen und Verbindlichkeiten eingebucht und geprüft, ob Rückstellungen für im Folgejahr zu leistende Zahlungen notwendig sind. Nach der aktuell vorliegenden Hochrechnung für das Jahr 2017 liegt das Defizit vorbehaltlich der Abschlussarbeiten und der Prüfung bei ca. 11,8 Mio. €. Im Wirtschaftsplan waren 10,8 Mio. € veranschlagt.

Dr. Jörg Risse von der GÖK Consulting AG gab den Verwaltungsräten einen Überblick zu den laufenden Sanierungsmaßnahmen. Die Prozessverbesserungen werden nachhaltig verfolgt, so dass für den Vorstandswechsel ein nahtloser Übergang gewährleistet ist.

Ausdrücklich bedauern Vorstand, Verwaltungsrat und Klinikdirektion die Kündigung des langjährigen Chefarztes und Ärztlichen Direktors der Klinik Rothenburg, Herrn PD Dr. Jörn Maroske. Alle Seiten streben die schnellstmögliche Nachbesetzung an, um die etablierte chirurgische Versorgung am Standort Rothenburg auf hohem Niveau weiterzuführen.

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