Ausstellung in der Sparkasse: Bilder der Zuversicht

Bilder der Gymnasiasten noch bis zum 4. Juni 2019 in der Sparkasse Ansbach zu sehen

Die Bilderausstellung „Bilder der Zuversicht – Sonnengelb und Himmelsblau“ ist noch bis zum 4. Juni 2019 in der Sparkasse Ansbach zusehen. Danach ziehen die Bilder in ihren Bestimmungsort, dem Klinikum Ansbach, ein.

In einem offiziellen und musikalischen Rahmen luden am 8. Mai 2019 die Freunde & Förderer des Klinikums Ansbach, das Gymnasium Carolinum und die Sparkasse Ansbach zur Vernissage ein. Schüler des Carolinum haben sich mit dem Themen Heilung, Hoffnung und Trost beschäftigt, wo ihren Bildern später Patienten, Besucher und Mitarbeiter der neugebauten Klinikräume auf einer sinnlicher und emotionalen Ebene helfen sollen.

Werner Frieß, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Ansbach begrüßte die Gäste und die vielen Schüler mit Eltern bevor Klaus Dieter Breitschwert, erster Vorsitzender des Fördervereins Klinikum Ansbach das Wort ergriff. Breitschwert bedankte sich herzlich bei allen Schülern für die wundervollen Bilder. Er freue sich auf den Zeitpunkt, wenn die Bilder in das Klinikum Ansbach einziehen.

Einen Einführungsvortrag hielt Hermann Schröter, Mitglied im Vorstand des Fördervereins. Er selbst hat zuvor im Gymnasium Carolinum den Kunstklassen die Idee des Projektes und dessen Zielsetzung vorgestellt und ist von den Ergebnisse begeistert. Für eine entsprechende Repräsentation der Bilder hat der Förderverein extra 40 Bilderrahmen gespendet. Mit den Kunstwerken wird sicherlich keine Krankheit geheilt werden, aber vielleicht kann die Zuversicht entfaltet werden“, so Schröter über die Bildern. Zwei Schüler stellten ihre Werke sogar selbst vor und erklärten mutig die Bedeutung und deren Farbgestaltung.

Aber wie kommen die Schüler auf solch eine abstrakte Darstellung des Themas? Diese Frage beantwortete kurz Helmut Sacher, Kunstlehrer am Gymnasium Carolinum: „Dies ist einfach, man brauche nur ein Blatt Papier und einen Bleistift. Ohne Abzusetzen lässt man den Bleistift auf dem Papier kreisen. Die Wahrnehmung des einzelnen ist dabei sehr gefordert.“ Der Künstler selbst entscheidet, was sich aus den Skizzen herausbildet und was er verstärken möchte. Und so entsteht durch Bleistiftkritzeleien eine Vorzeichnung der Grundkomposition.

Als Überraschung wurde dem Gymnasium Carolinum aus der Hilterhaus-Stiftung noch ein Scheck in Höhe von 500 Euro überreicht. Und es gab einige bunte Süßigkeiten für die Schüler. Auch die verantwortlichen Lehrer des Projektes bekamen vom Förderverein ein kleines Dankeschön. Noch eine kleine Aufmerksamkeit für die Schüler gab es dann von ihrem Kunstlehrer Helmut Sacha: ein Pinsel-Set aus Synthetikhaar von der Firma Zahn aus Bechhofen.

Schulleiter Dr. Petrus Müller führte das Schlusswort, in dem er betonte, wie wichtig es sei, die Schule in die Gesellschaft zu integrieren, was durch solche gemeinschaftlichen Projekte toll umgesetzt werden würde.

X