Autobahnkreuz Feuchtwangen: +++ Schwerer Verkehrsunfall auf der A6 +++

Gestern gegen die Mittagszeit musste der 55-jähriger Fahrer eines Autotransporters auf der BAB 6 Richtung Heilbronn kurz nach dem Autobahnkreuz Feuchtwangen/Crailsheim verkehrsbedingt abbremsen. Trotz eingeschalteter Warnblinkanlage erkannte der ebenfalls 55-jährige Fahrer eines Kleintransporters die Staubildung zu spät und fuhr hinten links auf den Auflieger des Autotransporters. Dabei zog er sich Kopfverletzungen zu und wurde mit dem Rettungshubschrauber in die Notaufnahme des Universitätsklinikums Würzburg geflogen. Lebensgefahr besteht nicht. Durch den Aufprall wurden neben dem Sattelauflieger drei geladene neuwertige Fahrzeuge beschädigt. Der Gesamtsachschaden liegt bei etwa 100.000 Euro Die Autobahnmeisterei Herrieden sicherte die Unfallstelle ab. Leider musste sich die anfahrende Streife der Verkehrspolizei Ansbach erst eine Rettungsgasse bahnen, die allerdings für die dahinter kommende FFW Feuchtwangen aus unerklärlichen Gründen nicht mehr frei war. Die Feuerwehr wollte dann über die Standspur anfahren, wurde jedoch von einem auf dem Standstreifen stehenden Lkw blockiert, der den Stau gleich zur Einbringung seiner gesetzlich vorgeschriebenen Lenkzeitunterbrechung nutze. Der aus dem verunfallten Fahrzeug ausgelaufene Dieselkraftstoff konnte dann durch die ebenfalls alarmierte freiwillige Feuerwehr Wörnitz gebunden werden. Die Polizei bittet die Verkehrsteilnehmer auf die Rettungsgasse auch dann zu achten, wenn schon einzelne Rettungsfahrzeuge durchgefahren sind. Es kam zu erheblichen Verkehrsbehinderungen.

Quelle: Verkehrspolizeiinspektion Ansbach


Einsatzbericht der FFW Wörnitz:

Einsatznummer: 29, Alarmierung: 11:11, Einsatzart: THL groß, Einsatzdauer: 3.5h, Eingesetztes Personal: 14, Eingesetzte Fahrzeuge:  MZF (11/1), HLF (40/1), V-LKW (56/1), Alarmierte Feuerwehren: FFW Wörnitz, FFW Feuchtwangen

Ein Transporterfahrer übersah am 19. Juni 2018 auf der Autobahn A6 auf Höhe des Autobahnkreuzes A6/A7 das Stauende und kollidierte frontal mit einem Sattelschlepper, der PKWs geladen hatte. Dabei wurde nach ersten Informationen der Fahrer in seinem Transporter eingeklemmt. Als wir die Unfallstelle erreichten, war er bereits aus seinem Fahrzeug befreit und wurde vom Rettungsdienst betreut.

Wir banden die ausgelaufenen Betriebsstoffe, unterstützten die Sanitäter bei der Betreuung und dem Abtransport des Verunfallten in den Rettungshelikopter. Nachdem der Hubschrauber von der Einsatzstelle abgeflogen war, öffneten wir eine Fahrspur und leiteten den Verkehr an der Unfallstelle vorbei. Als der gerufene Abschleppdienst den Sprinter aufgeladen hatte, begleiteten wir den Sattelschlepper zum nahegelegenen Parkplatz. Auf der Fahrt dorthin stieg Rauch von der rechten hinteren Achse des Lastwagens auf. Wir stellten mittels Wärmebildkamera eine stark erhöhte Temperatur an den beiden hinteren Reifen fest. Daher kühlten wir diese mit Wasser und kontrollierten den Sattelschlepper auf weitere erhitzte Stellen.

Nach über drei Stunden war der Einsatz für unsere Feuerwehr beendet und wir konnten ins Gerätehaus zurückkehren. In der Folge des Unfalls entwickelte sich ein langer Rückstau.

Besten Dank an die FFW Wörnitz für den Bericht und die Zurverfügungstellung der Fotos: www.ff-woernitz.de

 

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