Belegabteilung Geburtshilfe an der Klinik Dinkelsbühl: Lösung zeichnet sich ab

Bereitschaft ab August durch Honorarkraft wieder gewährleistet – von 26.7. bis 30.7. muss aber noch einmal geschlossen werden

Für den Hebammenmangel an der Klinik Dinkelsbühl ist eine kurzfristige Lösung in Sicht. Ab August steht eine Honorarhebamme zur Verfügung, mit der die Bereitschaft wieder durchgängig aufrechterhalten werden kann. „Leider erfordert die zwischenzeitlich dünne Personaldecke Ende Juli noch einmal eine kurzfristige Schließung“, sagt die Kaufmännische Direktorin der Klinik, Diana Schilling.

Auch hätten sich inzwischen Optionen für eine mittelfristige Entspannung der Lage ergeben. Zum einen zeige die „intensive Suche nach angestellten Hebammen“ erste Erfolge, aber auch freiberufliche Hebammen aus dem Umland hätten ihr Interesse bekundet, „an einer dauerhaften Lösung mitzuwirken“. Mehrere Schülerinnen der Hebammenschule der Akademie ANregiomed sind nach Abschluss ihrer Ausbildung an einer Anstellung interessiert, stehen aber erst ab Herbst 2019 zu Verfügung.

„Inzwischen gilt unser großer Dank dem Dinkelsbühler Hebammenteam“, betont die frisch gebackene Kaufmännische Direktorin. Ohne das „bemerkenswerte Engagement, gemeinsam eine tragfähige Lösung zu erarbeiten, wären die Verhandlungen um eine stabile Sicherung der Bereitschaft unter Umständen gescheitert.“

Die Belegabteilung Geburtshilfe der ANregiomed-Klinik Dinkelsbühl wird vom 26. Juli, 8.00 Uhr, bis zum 30. Juli, 8.00 Uhr, geschlossen. Die Geburtshilfen an den Standorten Rothenburg und Ansbach stehen während dieser Zeit vollumfänglich zur Verfügung.

Quelle: ANregiomed

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