Diakonie Neuendettelsau: Verantwortungsvolle Pflegedienstleiter

Erfolgreich: zehn Teilnehmerinnen und Teilnehmer erhielten ihr Zertifikat

Zum Abschluss der Aufbauweiterbildung zur Pflegedienstleitung (PDL) trafen sich die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Zertifikatsübergabe gemeinsam mit ihren Leitungen im Wintergarten des DiaLog- Hotels der Diakonie Neuendettelsau. Die neuen PDLs kommen dabei aus ganz unterschiedlichen Einrichtungen aus ganz Bayern, beispielsweise von der Caritas oder anderen freien Trägern.

Die berufsbegleitende Weiterbildung in Präsenzphasen nach der Verordnung zum Pflege- und Wohnqualitätsgesetz baute auf der Basisweiterbildung „Pflegedienstleitung in Einrichtungen der Pflege und für ältere Menschen“ auf, die alle Teilnehmenden bereits im Voraus erfolgreich abgeschlossen hatten. „Führungsaufgaben in sozialen Organisationen erfordern vielseitige Kompetenzen und eine ständige Weiterentwicklung“, meinte Sigrid Schlecht-Reichert, die Leiterin der DiaLog Akademie, bei ihrer Begrüßung.

Das bestätigte Friedrich Rohm, Leiter einer Pflegeeinrichtung der Diakonie in Neuendettelsau. Er richtete sich mit einem Grußwort an die neuen PDLs und wünschte ihnen Mut, Gelassenheit und Zufriedenheit. Seine Worte schloss er mit den sogenannten „Vier M’s“ ab: „Man muss Menschen mögen – ein Satz, der gerade im Hinblick auf Ihr Arbeitsgebiet von großer Bedeutung ist“, betonte er.

In vielen Seminaren, theoretischen und praktischen Einheiten lernten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer berufsbegleitend alles rund um die Themen Mitarbeiterführung, Organisationsentwicklung und wirtschaftliche Betriebsführung. Die Weiterbildung vertieft das Bewusstsein, Führung als zentrale Aufgabe zu verstehen, um das Lebens- und Arbeitsumfeld von Bewohnern, Angehörigen und Mitarbeitenden positiv zu gestalten. Die Module beinhalten das aktuelle Fachwissen zur Organisation und Führen einer Pflegeeinheit. Die Ziele waren die Professionalisierung für Führungsaufgaben, Stärkung der Selbstkompetenz und die Entfaltung eines modernen Führungsverständnisses.

„Jetzt heißt es für Sie alle, durch Erfahrung eigene Ideen zu entwickeln, Lösungen zu finden und das gelernte Wissen umzusetzen“, sagte Rohm.

Quelle: Evang.-Luth. Diakoniewerk Neuendettelsau

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