Die TVU in Leutershausen unter die Lupe genommen

Arbeitskreis SchuleWirtschaft

Bei seiner jährlichen Betriebsbesichtigung erkundeten kürzlich 30 Mitglieder des Arbeitskreises SchuleWirtschaft Ansbach die TVU Textilveredlungsunion GmbH & Co. KG in Leutershausen.

Zu Beginn unterstrich Geschäftsführer Gerhard Hausner, der das Unternehmen zusammen mit seinem Bruder Hans und seinem Neffen Christian leitet, mit wie viel Leidenschaft und Freude, gepaart mit fachlichem Knowhow, die 150 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter individuell auf die Wünsche der Kunden eingehen. Die Konkurrenz in Asien sei groß, aber man bemühe sich immer „besser, schneller und zuverlässiger“ als die Mitbewerber zu sein.

Schmuckbild mit einer Maschine von TVU. Foto: Sparkasse Ansbach

Das 1922 in Asch im Sudetenland entstandene und 1947 in Leutershausen wiedergegründete Unternehmen kann bei Vollauslastung pro Tag bis zu 35 Tonnen Garn verarbeiten – eine Menge, die für die Herstellung von 70.000 Pullovern reichen würde. Ein nachhaltiges Wirtschaften, erklärte Gerhard Hausner, sei ein wichtiges Geschäftsmodell des Unternehmens, das pro Jahr 4.500 Tonnen Garn veredelt und 9.500 Tonnen Garn auf dem Handelsweg vertreibt. Die zur Färbung von Baumwolle, Seide, Polyester etc. nötige Energie erzeugt ein firmeneigenes Holzhackschnitzelwerk.

Nachdem Ausbildungsleiterin Dorothea Riegel die diversen Ausbildungsberufe (Eurokauffrau/-mann, Industriekaufrau/-mann, Produktveredler/-in, Maschinen-/Anlagenführer/in, Textillaborant/in, Mechatroniker/in, Fachkraft für Lagerlogistik, Fachinformatiker/in) vorgestellt hatte, schloss sich eine hochinformative Betriebsbesichtigung an.

Die Sprecherin der Schulen im Arbeitskreis, OStRin Beate Nachtrab (Theresiengymnasium Ansbach) und der AK-Geschäftsführer Dr. Michael Reinhart (Sparkasse Ansbach) waren genauso wie alle anderen Gäste von dem innovativen, in der Region fest verankerten Unternehmen beeindruckt. Offenheit, Ehrlichkeit und Freude als prägende Elemente der Unternehmensphilosophie sind im Arbeitsalltag in der TVU nicht nur schöne Worte, sondern gelebte Praxis. Davon konnte sich der AK SchuleWirtschaft Ansbach vor Ort überzeugen.

Quelle: Sparkasse Ansbach

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