Dinkelsbühl: +++ Waffenfund +++

Beamte der Dinkelsbühler Inspektion staunten am Mittwoch, 07.11.2018 bei einer Wohnungsdurchsuchung nicht schlecht, als sie in einer Gemeinde im nördlichen Inspektionsbereich zahlreiche Waffen fanden, die teils verboten und teils erlaubnispflichtig sind.

Gegen 14:00 Uhr rückten mehrere Beamte aus Dinkelsbühl bei dem 20-jährigen Mann an, um sein Anwesen nach Betäubungsmitteln zu durchsuchen. Hierbei konnten knapp zwanzig teils verbotene Messer (Wurfmesser, Butterflymesser, Einhandmesser, Faustmesser usw.), Macheten, Anscheinsgewehre und Gaspistolen aufgefunden und letztendlich beschlagnahmt werden.

Hinter dem Wohnanwesen entdeckten die Beamten zudem noch ein Geländekraftrad, welches ihnen bekannt vorkam. An dem Motorrad in einer besonderen Lackierung waren keine Kennzeichen angebracht.

Rückblick: Bereits in der Nacht des 05.08.2018 auf den 06.08.2018 war es zu einer wilden Verfolgungsfahrt zwischen einem Motorrad und mehreren Streifenfahrzeugen gekommen. Damals sollte das Krad einer Kontrolle unterzogen werden, da keine Kennzeichen angebracht waren und der Fahrer nachts nur mit einer Taschenlampe beleuchtet gefahren war.
Insgesamt drei Streifenfahrzeuge verfolgten in dieser Augustnacht das Motorrad von Dinkelsbühl beginnend über mehr als 15 Kilometer bis nach Langfurth, wo sich die Spur in einem Waldstück verlor.
Während dieser Fluchtfahrt brach der Fahrer nahezu sämtliche Verkehrsregeln, die es zu beachten gilt.

Zufälligerweise durchsuchte eben jener Beamte gestern Nachmittag das Anwesen, welcher bei dieser Verfolgungsfahrt vor gut drei Monaten beteiligt war und erkannte das Kraftrad eindeutig wieder. Schließlich gab der junge Mann auch zu, das Krad zum damaligen Zeitpunkt ohne Führerschein, ohne Versicherungsschutz und Zulassung gefahren zu haben.

Wegen all dieser Vorkommnisse leiteten die eingesetzten Beamten zu den Verfahren wegen Waffengesetzes und Betäubungsmittelgesetzes auch weitere Strafverfahren wegen Fahrens ohne Fahrerlaubnis und Gefährdung des Straßenverkehrs gegen den Verdächtigen ein.

Quelle und Fotos: Polizei Dinkelsbühl

  

 

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