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Gemeindebesuch in Wieseth

Der Landtagsabgeordnete Manuel Westphal möchte während des Jahres alle 51 Gemeinden in seinem Stimmkreis mindestens einmal besucht haben. Auch die Gemeinde Wieseth stand daher auf seinem Besuchsplan. Bürgermeister Walter Kollmar und einige Gemeinderäte hatten verschiedene Themen für den Abgeordneten vorbereitet.

Doch bevor es zum Austauschgespräch mit dem Stimmkreisabgeordneten für den Bayerischen Landtag kam, zeigte Bürgermeister Kollmar seinem Besuch die Gemeinde. Bei einer kurzen Rundfahrt durch alle elf Ortsteile stellte Kollmar dem Abgeordneten sowie dem CSU-Listenkandidaten für den Bayerischen Landtag Alfons Brandl die Gemeinde vor.

„Wieseth und seine Ortsteile liegt mitten im Landkreis Ansbach. Dank dieser zentralen Lage und auch die Nähe zur Autobahn haben sich im Laufe der Jahre einige mittelständische Unternehmen angesiedelt. Auch die Landwirtschaft wird in Wieseth immer noch neben- und haupterwerblich betrieben. Wir arbeiten immer an einer stetigen Weiterentwicklung der Gemeinde sei es beim Thema Straßen, Bauplätze oder einem neuen Gewerbegebiet“, erklärte der Bürgermeister während der Rundfahrt. So konnte er den Besuchern zum Beispiel seine Pläne für ein neues Baugebiet oder auch für ein Gewerbegebiet an der Staatsstraße St2248 Richtung Häuslingen vorstellen.

Zurück im Rathaus schloss sich auch der CSU-Direktkandidat für den Bezirkstag Hans Popp der Gruppe an und gemeinsam wurden einige Themen mit Vertretern des Gemeinderates besprochen. Ein wichtiges Thema war dabei der weitere Ausbau der Staatsstraßen auf dem Gemeindegebiet. „Der Ausbau der St2248 nach Häuslingen ist im aktuellen Arbeitsprogramm des Staatlichen Bauamts bereits vorgesehen und wird zeitnah umgesetzt. Bezüglich der Staatsstraße St2222 Richtung Kaierberg werde ich nochmal das Gespräch mit dem Staatlichen Bauamt suchen und nach den aktuellen Planungen fragen“, verdeutlichte der Abgeordnete im Gespräch.

Auch die Beprobung von Erdaushub sowie das weitere Vorgehen bei der Straßenausbaubeitragssatzung wurden besprochen. Westphal erklärte: „Gerade bei dem schwierigen und viel diskutierten Thema der umfangreichen Beprobung von Erdaushub habe ich bereits verschiedene Gespräche sowohl mit Bürgermeistern und Ingenieursbüros als auch mit dem Wasserwirtschaftsamt in Ansbach und dem Umweltministerium geführt und so auf die Problematik aufmerksam gemacht. Es ist wichtig, dass die bestehenden Ausnahmen auch genutzt werden und nicht unnötig viel beprobt wird. In der Kabinettssitzung am 17. April wurde hierfür ein 6-PunkteMaßnahmeplan beschlossen, der die Situation erleichtern wird.“ Westphal stellte außerdem den Gesetzesentwurf der CSU zur Abschaffung der Straßenausbaubeiträge vor, der zwischenzeitlich im Bayerischen Landtag beschlossen wurde.

„Bei den Gesprächen in den Gemeinden erfahre ich zum einen, welche Themen die Gemeindevertreter ganz allgemein beschäftigen, wie zum Beispiel die Beprobung von Erdaushub. Andererseits werde ich auch immer auf akute, lokale Herausforderungen aufmerksam gemacht. Zusammen kann es uns dann auch gelingen, eine gute Lösung für die jeweilige Gemeinde zu finden. Das ist mir ein wichtiges Anliegen, weshalb ich versuche, in den Gemeinden so präsent wie möglich zu sein“, so Westphal abschließend.

Quelle: Manuel Westphal, MdL

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