Junge Menschen mit der Lizenz zum Pflegen

Absolventen der Berufsfachschule Ansbach erhielten Examensurkunden

Wenige seien es, die in diesem Jahr die Ausbildung als Gesundheits- und Krankenpfleger/in abgeschlossen hätten, stellte der stellvertretende Schulleiter Manfred Löder bei der Examensfeier fest. Wenige, die ihr Herz an den Pflegeberuf verloren und die „Lizenz zum Pflegen“ erworben hätten. Und leider viel zu wenige, um gegen den Notstand in der Pflege anzukämpfen.

Dass die Entscheidung für den Pflegeberuf unter diesem Aspekt gar nicht hoch genug zu schätzen und zu würdigen sei, darin stimmten alle Redner des Abends überein: Landrat und ANregiomed-Verwaltungsratsvorsitzender Dr. Jürgen Ludwig, Bürgermeister Martin Porzner und Akademiedirektor Hans-Peter Mattausch ebenso wie der Vorsitzende des Fördervereins des Klinikums Hermann Schröter.

Mit sechs jungen Männern gegenüber sieben Frauen ist der Anteil an männlichen Absolventen in diesem Jahr relativ hoch. Insgesamt sieben von den Berufsanfängern bleiben am Klinikum Ansbach. Dabei hatten sie alle die Wahl zwischen verschiedenen Angeboten anderer Kliniken. Angesichts dieser Nachfrage bei Pflegekräften betonte Dr. Ludwig die wichtige Rolle der Berufsfachschulen für Pflegeberufe, die unter dem Dach der Akademie ANregiomed an den Standorten Ansbach, Dinkelsbühl und Rothenburg sieben verschiedene Ausbildungsgänge in Kranken- und Altenpflege sowie für Hebammen vereint.

Dem Jahrgangsbesten Matthias Henninger überreichte Dr. Ludwig den Staatspreis für seine herausragende Leistung mit einem Notendurchschnitt von 1,4 im Abschlusszeugnis. Von Hermann Schröter konnte Henninger zusammen mit seiner Kollegin Christine Schultheiß auch den 1. Preis des Fördervereins für das beste Abschneiden im Examen entgegennehmen. Beide hatten mit der Examensnote 1,3 abgeschlossen. Auch den 2. Preis gab es doppelt: Micha Gögelein und Anna Kubica erhielten ihn für ihre Examensnote 2,0.

Quelle: ANregiomed

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