Mit Strahlen heilen – wie geht das?

PD Dr. Axel Becker informiert über die Strahlentherapie am Klinikum Ansbach

Man sieht sie nicht, man spürt sie nicht, und doch haben sie mächtige Wirkung: Gammastrahlen, Röntgenstrahlen, Elektronenstrahlen und andere. Für die rund 500.000 Menschen, die pro Jahr in Deutschland an Krebs erkranken, werden sie zum Hoffnungsträger: 70 Prozent dieser Patienten bekommen im Verlauf ihrer Erkrankung eine Strahlentherapie, sie ist an 50 Prozent der Krebsheilungen beteiligt.

Die Strahlentherapie gehört damit neben Operation, Chemotherapie und zunehmend auch der Immuntherapie zu den verbreitetsten und bewährten Behandlungsmethoden bei Krebs. Doch wie ist es eigentlich möglich, dass ausgerechnet ionisierende Strahlen – die immerhin Krebs auslösen können – bei der Krebsbekämpfung wirken?

Der Strahlentherapeut PD Dr. Axel Becker, Leiter des MVZ Strahlentherapie am Klinikum Ansbach hat in seiner langjährigen Tätigkeit bei Patienten und ihren Angehörigen oft tiefsitzende Ängste vor den unheimlichen Strahlen mit ihrer schwer begreiflichen Wirkungsweise erlebt. In seinem Vortrag beschreibt er eingehend die modernen Behandlungstechniken und zeigt auf, wie sie zur Heilung von Krankheiten und zur Linderung von Beschwerden eingesetzt werden – und das nicht nur bei Krebserkrankungen: Auch Gelenkarthrosen/-entzündungen wie schmerzhafter Fersensporn oder Tennisellenbogen, bestimmte Augenveränderungen, Sehnenverkürzungen und viele weitere Krankheitsbilder können ein Fall für die Strahlentherapie sein.

Der Vortrag findet statt am 19. April um 18.30 Uhr im Speisesaal der Klinik Rothenburg. Der Eintritt ist frei.

Quelle: ANregiomed

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