Nürnberg: +++ Überfall auf Rentnerin im eigenen Haus – Zeugen gesucht +++

Nürnberg (1128): Am frühen Donnerstagmorgen (02.08.2018) überfielen zwei bislang unbekannte Täter eine ältere Frau in ihrem Wohnanwesen in Nürnberg-Worzeldorf. Die Kriminalpolizei bittet um Zeugenhinweise.

Gegen 04:30 Uhr teilte die Geschädigte per Notruf mit, dass sie in ihrem Haus im Heckenrosenweg von zwei unbekannten Männern überfallen und beraubt worden sei. Die ersten eingesetzten Streifen trafen kurz nach der Mitteilung am Tatort auf die stark verängstigte Geschädigte.

Nach derzeitigen Erkenntnissen wurde die allein anwesende Rentnerin gegen 03:30 Uhr wach, da sie Geräusche im Haus im Heckenrosenweg wahrnahm. Als sie nach einer Weile nachsehen wollte, griff sie ein Unbekannter an, überwältigte sie und hielt sie fest, während ein zweiter Täter das Haus nach Wertgegenständen durchsuchte.

Nach einer Weile verließen die Täter den Tatort mit ihrer Beute (Schmuck in unbekannter Höhe). Die Seniorin erlitt leichte Verletzungen, steht jedoch sichtlich unter dem Eindruck des Erlebten. Sie wurde durch den Rettungsdienst versorgt und zur weiteren Untersuchung in ein Krankenhaus gefahren.

Eine sofort eingeleitete Fahndung mit mehreren Streifen, bei dem auch der Polizeihubschrauber eingesetzt war, verlief bislang erfolglos.

Die flüchtigen Täter werden folgendermaßen beschrieben:

Beide männlich, ca. 25 Jahre alt, vermutlich Osteuropäer, sprachen deutsch mit unbekanntem osteuropäischen Akzent; ein Täter hatte eine Tätowierung an der Hand und trug Turnschuhe.

Der Kriminaldauerdienst Mittelfranken führte die Spurensicherung am Tatort durch. Das Fachkommissariat für Raubdelikte der Nürnberger Kriminalpolizei ist mit der weiteren Sachbearbeitung betraut.

Zeugen, denen insbesondere im relevanten Tatzeitraum, aber auch in den letzten Tagen verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Bereich Worzeldorf aufgefallen sind oder die sonst sachdienliche Hinweise zu dem Vorfall geben können, werden gebeten, sich mit dem Kriminaldauerdienst Mittelfranken unter der Telefonnummer 0911 2112-3333 in Verbindung zu setzen.

Quelle: Polizeipräsidium Mittelfranken

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