Polizeichef Heinz Prießmann verabschiedet sich aus Ansbach

Fünfeinhalb Jahre war Heinz Prießmann Leiter der Polizeiinspektion (PI) Ansbach. Mit 53 Jahren sucht Prießmann nun nach einer neuen Aufgabe, die er bei der Messe Nürnberg gefunden hat; dort wird er Sicherheitschef.

Prießmann kann aufgrund seiner Dienstjahre auf jede Menge Erfahrung zurückgreifen: Seine Karriere begann er bei der Bereitschaftspolizei, war dann bei verschiedenen Inspektionen, bei der Verkehrs- und der Kriminalpolizei und als Hundertschaftsführer beim bundesweiten Unterstützungskommando.

Johann Rast, mittelfränkischer Polizeipräsident, bei der gestrigen (25. April 2018) Verabschiedung: „Ich habe Sie als einen empathischen Menschen erlebt, der weiß, wo seinen Mitarbeitern der Schuh drückt.“ OB Carda Seidel dankte Prießmann für die „stets vertrauensvolle Zusammenarbeit“.

Rast, Prießmann, Horndasch zusammen mit Roman Fertinger (Er wird neuer mittelfränkischer Polizeipräsident. Der bisherige Vizechef des Polizeipräsidiums folgt damit zum 1. Juli 2018 auf Johann Rast)

Und Stefan Horndasch, stellvertretender Landrat, lobte Prießmanns souveränes Meistern unterschiedlicher Einsätze. So hat er während seiner Zeit in Ansbach doch die Einsätze beim islamistischen Terroranschlag während der Ansbach Open und beim Amoklauf von Leutershausen geleitet.

Die Geschicke der Ansbacher PI wird nun vorläufig Prießmanns „Co-Pilot“ Hans Albrecht leiten. Bis zu einer endgültigen Lösung wird er kommissarischer Inspektionsleiter.


Auch ich habe Heinz Prießmann vor einigen Jahren als empathischen und sympathischen Mann kennengelernt, und dieser erste Eindruck hat sich bei jedem Gespräch bestätigt. Ich danke ihm für viele freundliche Gespräche sowie das mir entgegengebrachte Vertrauen und wünsche ihm für seinen weiteren beruflichen Werdegang von Herzen alles erdenklich Gute!

Karin Obermillacher

 

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