Preisverleihung: Weißer Engel für „Engel in Blau“

Staatsministerin Melanie Huml verlieh Auszeichnung an Wolfgang Schmidt

Staatsministerin Melanie Huml hat kürzlich in Nürnberg den „Weißen Engel“ an beispielgebende Personen verliehen, die sich langjährig und regelmäßig im Gesundheits- und/oder Pflegebereich ehrenamtlich engagiert haben. Auch Wolfgang Schmidt von den „Engeln in Blau“ am Klinikum Ansbach hat eine der Auszeichnungen erhalten.

Huml betonte anlässlich der feierlichen Auszeichnung: „Durch den ehrenamtlichen Einsatz für Gesundheit und Pflege bringen die ‚Weißen Engel‘ Licht in das Leben vieler Menschen. Sie sind Vorbilder für gelebte Mitmenschlichkeit und eine wichtige Stütze der Gesellschaft, indem sie Verantwortung für andere übernehmen.“

Ein Vorbild für gelebte Mitmenschlichkeit ist auch Wolfgang Schmidt. Seit Juli 2008 darf er sich „Engel in Blau“ nennen, so lange gehört er dem gleichnamigen Team ehrenamtlicher Helfer am Klinikum Ansbach an. Die „Engel in Blau“ unterstützen Patientinnen und Patienten mit kleinen Hilfsdiensten.

„Mit großem Organisationstalent und sehr viel Empathie erledigt Wolfgang Schmidt verschiedene Tätigkeiten für die Patienten. Er informiert sie beispielsweise über Besonderheiten des Klinikums, über Gottesdienste und andere Veranstaltungen. Kleinere Botengänge oder die Vereinbarung von Terminen gehören ebenfalls dazu. Er übernimmt zudem das Wegweisen im Eingangsbereich des Klinikums und hilft bei der Ankunft und Entlassung“, so Huml bei ihrer Laudatio.

Auch die seelische Unterstützung seiner „Schützlinge“ sei ihm wichtig: Vorlesen, Spazierengehen, Zuhören und Erzählen. Außerdem spiele Herr Schmidt auch Mundharmonika, hauptsächlich für demenzkranke Patienten. Gerade für diese Menschen sei der Klang der Musik oft wohltuend.

„Ich habe den Preis gerne stellvertretend für alle ‚Engel in Blau‘ angenommen. Einige sind schon genauso lange dabei wie ich und auch die neueren Mitglieder stecken viel Engagement in dieses Ehrenamt. Die Auszeichnung ‚Weißer Engel‘ bestätigt und motiviert uns in unserer Arbeit“, freut sich Wolfgang Schmidt.

Quelle: ANregiomed

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