Retten uns bald bemannte Flugdrohnen bei einem Rettungseinsatz?

Bereits im Frühjahr 2019 soll es soweit sein. Im Rettungsdienstbereich Ansbach und im Luftrettungsstandort Dinkelsbühl sollen tatsächlich die ersten Volocopter-Erprobung sattfinden. Damit prüft die ADAC Luftrettung während einer Machbarkeitsstudie den Einsatz von bemannten Flugdrohen.

Die Idee ist eigentlich klasse und vor allem lebensrettend. Doch wie soll das alles funktionieren? – Zunächst einmal handelt es sich bei diesen Drohnen nicht um die klassischen Drohnen die wir momentan von einigen Firmen, Youtuber oder aus dem Hobbybereich kennen. Für diesen Schritt werden so genannte „Mulikopter“ verwenden, also eine Drohne mit zahlreichen Rotoren und Platz für zwei Personen.

Unser Christoph 65 wird weiterhin Leben retten. Erste Ergebnisse werden erst Ende 2019 erwartet.

Sinn dieser Versuche ist es, dass der Notarzt im Ernstfall schneller am Einsatzort wäre, als mit einem Rettungswagen. Und diese Erprobung findet sogar bei uns in den Regionen Anbsbach und Dinkelsbühl sowie noch im Rheinland-Pfalz statt. In diesen Regionen simultiert das Insitut für Notfallmedizin und Medizinmanagement der Ludwig-Maximilian-Universität München (INM) bald die Lufteinsätze mit Volocoptern am Computer und bald auch mit den ersten Forschungsflügen hier in unserem heimischen Himmel.

Wissenschaftlich unterstützt wird das Projekt vom Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), mit denen die ADAC Luftrettung bereits kooperiert hat. Hersteller dieser besonderen Flugdrohne ist die Firma Volocopter, der diese Drohne nach sich selbst benannt hat. Der Volocopter kann zwei Personen aufnehmen und wird elektrisch betrieben. Im Rahmen dieses Pilotprojekts wird nun die Volocopter für den Rettungseinsatz weiterentwickelt.Die Kosten der auf eineinhalb Jahre angelegten Machbarkeitsstudie belaufen sich laut ADAC auf rund 500.000 Euro.

 

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