Städtisches Kinderhaus Kunterbunt erhält Nachhaltigkeitspreis

Für das Projekt „Vom Alles-Laden zum Alles-gut-Laden“ wurde das städtische Kinderhaus Kunterbunt mit dem Sonderpreis „Nachhaltigkeit“ des bundesweiten Kita-Wettbewerbs „Forschergeist“ ausgezeichnet. Der mit 2000 Euro dotierte Preis wurde von der Deutschen Telekom Stiftung und der Stiftung „Haus der kleinen Forscher“ verliehen. Damit ist der Kindergarten auch mit seiner zweiten Bewerbung erfolgreich, bereits 2012 erhielt das Kinderhaus den Sonderpreis in der Kategorie „Bildungspatenschaft“.

Die Kinder des Kinderhauses bauten sich im vergangenen Jahr einen „Einkaufsladen“, in dem es alles geben sollte. Schnell stellten sich die Kinder Fragen rund um Verpackungen und Müll sowie über verpackungsfreies Einkaufen. Dieses Interesse der Kinder wurde von den Fachkräften in der Einrichtung aufgegriffen und den Kindern viel Raum für ihre Diskussionen gegeben, berichtet Martina Weidner-Scheeler, Leiterin des Kindergartens. Um das Thema zu vertiefen, erkundeten die Kinder beispielsweise den Wochenmarkt und kauften dort verpackungsfrei ein.

Themen aus dem MINT-Bereich (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik), die von den Kindern im Alltag angesprochen werden, aufgreifen und die Kinder dann beim Entdecken, Forschen und Lernen zu begleiten, ist genau das Ziel des Netzwerkes „Haus der kleinen Forscher“. „Die Kinder sollen spielerisch durch ausprobieren und experimentieren lernen,“ erklärt Benjamin Tax, städtischer Netzwerkkoordinator des „Hauses der kleinen Forscher“.

Der Kindergarten ist seit 2012 „Haus der kleinen Forscher“ und wurde nun rezertifiziert. Nach der bundesweiten Auszeichnung in Berlin erhielt der Kindergarten als Anerkennung von Seiten der Stadt einen Roboter, welcher auch im Fortbildungsbereich „Informatik entdecken“ vorgestellt wird. Dieser kann nun spielerisch von den Kindern programmiert werden.

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