„Überwältigt von hoher Spendenbereitschaft“

Palliativmedizin-Stiftung erhält Geldspenden von über 2.000 Euro – Direkte Unterstützung ambulanter und stationärer Angebote möglich

Große Freude in der Klinik für Palliativmedizin am Klinikum Ansbach: Gleich drei beträchtliche Geldspenden konnte Chefarzt Dr. Harald Scheiber in den letzten Tagen für seine Palliativmedizin-Stiftung entgegennehmen. Mit den Spendengeldern können die Palliativstation am Klinikum Ansbach und die Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung (SAPV) unmittelbar unterstützt werden.

Einrichtungsleitung Birgit Frank und Pflegedienstleitung Grit Werner (v.l.) vom Seniorenzentrum Hospital überreichten eine Spende in Höhe von 225 Euro an Chefarzt Dr. Harald Scheiber. Foto: ANregiomed

Eine Spende in Höhe von 225 Euro empfing Dr. Scheiber von Birgit Frank, Einrichtungsleitung des Ansbacher Seniorenzentrums Hospital, und Pflegedienstleitung Grit Werner. Die Spende stammt aus den Erlösen eines vorweihnachtlichen Marktes. „Diesen haben wir letztes Jahr für unsere Bewohner, die keinen Weihnachtsmarkt mehr besuchen können, ins Leben gerufen. Insgesamt sind dabei 450 Euro zusammengekommen, die wir zu gleichen Teilen an die Palliativmedizin-Stiftung und den Ansbacher Hospizverein spenden“, erzählt Frank. „Das Team der Spezialisierten Ambulanten Palliativversorgung (SAPV) ist eine Bereicherung für unsere Bewohner, und auch mit der Palliativstation am Klinikum Ansbach arbeiten wir sehr eng zusammen“, sagt Werner.

500 Euro überbrachte Jasmine Tzouvaras. „Pro zehn Euro Umsatz auf nichtrezeptpflichtige Artikel gibt es bei uns einen Treuepunkt“, sagt die Inhaberin der Ansbacher Weinberg-Apotheke. Kunden, die keine Treuepunkte sammeln, können diese auf eine in der Apotheke aufgehängte Sammeltafel kleben. Der Gegenwert von 50 Cent kommt wechselnden gemeinnützigen Organisationen zugute. „Im zweiten Quartal sind genau 701 Punkte zusammengekommen“, berichtet die Apothekerin, die die Spendensumme gerne auf 500 Euro aufstockte.

Verzichtete auf Geschenke und sammelte über 1.250 Euro bei seinen Geburtstagsgästen: Georg Kleineidam (rechts) mit Frau Gerlinde und Dr. Harald Scheiber. Foto: ANregiomed

Am 5. Juli hat Georg Kleineidam aus Aurach seinen 60. Geburtstag gefeiert. Auf Geschenke hat er jedoch gerne verzichtet und seine Gäste stattdessen um eine Spende für den „guten Zweck“ gebeten. „So sind über 1.250 Euro zusammengekommen“, freut sich der Unternehmer im Ruhestand und dankt allen Gästen für ihre Unterstützung. Da es ihm wichtig war, auch einen Teil der Spenden dem Tierheim zukommen zu lassen, rundete er die Summe kurzerhand auf und überbrachte der Stiftung die stolze Summe von 1.500 Euro.

„Ich bin überwältigt von der großen Spendenbereitschaft“, zeigt sich Dr. Harald Scheiber sichtlich gerührt. „Menschen in ihrem letzten Lebensabschnitt brauchen besonders viel Unterstützung“, weiß der Palliativmediziner. Diese erhalten sie am Klinikum Ansbach und über die SAPV auch zuhause.

Die Klinik für Palliativmedizin am Klinikum Ansbach gibt es seit nunmehr über zehn Jahren, die „Spezialisierte Ambulante Palliativversorgung“ seit 2014. Im neuen Bettenhaus sind für die Palliativstation zwölf statt der bisherigen acht Betten geplant und jedes Zimmer hat direkten Zugang zu einem kleinen Garten. „Wir sind deshalb sehr dankbar für jede Spende, die uns erreicht“, sagt der Chefarzt. Es gebe bereits viele Ideen, wie die Patientenbereiche der Station im Neubau gestaltet werden sollen. „Alle Spendengelder fließen zu hundert Prozent in diese Ideen, zum Beispiel in besondere Möbel, Wandfarben oder Böden“, so Dr. Scheiber.

Quelle: ANregiomed

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