Dinkelsbühl: +++ Sattelzug verunglückt +++

Gegen 05:30 Uhr fuhr ein Sattelzug vom Parkplatz Mühlbuck kurz vor der AS Dinkelsbühl-Fichtenau auf die BAB 7 Richtung Ulm. Beim Auffahren auf die Autobahn löste sich der Kühlauflieger aus bislang unerklärlichen Gründen von der Sattelzugmaschine und blieb teils in der Auffahrt und auf der rechten Fahrspur unbeleuchtet stehen. Der 48-jährige Fahrer bemerkte es sofort und blieb auf der Standspur stehen und sicherte den Sattelauflieger ab. Trotz Warndreieck erkannte ein 50-jähriger polnischer Kraftfahrer den liegengebliebenen Auflieger sehr spät, streife beim Ausweichen den Auflieger, durchbrach mit seinem Sattelzug die Mittelschutzplanke und kippte auf der Gegenfahrbahn auf die linke Seite, so dass beide Fahrspuren der A 7 Richtung Würzburg blockiert waren. Dabei riss der Tank der Zugmaschine auf und es liefen etwa 300 Liter Diesel in das Erdreich bzw. in die Kanalisation.
Die FFW aus Schopfloch, Dinkelsbühl und Feuchtwangen waren schnell vor Ort, sicherten die Unfallstelle ab und versuchten das ausgelaufene Diesel zu binden. Das Wasserwirtschaftsamt wurde eingeschaltet.
Der Verkehr Richtung Norden wurde über den Parkplatz Mühlbuck und Richtung Ulm über die linke Fahrspur geleitet. Dennoch bildeten sich in beiden Fahrtrichtungen Stauungen. Der polnische Fahrer im umgekippten Lkw zog sich glücklicherweise lediglich ein paar Schürfwunden am rechten Arm zu, wurde vom Notarzt versorgt und vor Ort wieder entlassen. Nach Auskunft der Autobahnmeisterei Neusitz muss auch hier das Erdreich im Mittelstreifen abgetragen werden. Der Gesamtsachschaden liegt bei 100.000 Euro. Die Bergung des umgekippten Sattelzuges dauerte bis gegen 10:00 Uhr.

Quelle: VPI Ansbach

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