Heilsbronn: +++ Fingierter Wildunfall +++

Einen Wildunfall zeigte am Montagabend, 05.10.2018 ein 21-jähriger Pkw-Fahrer bei der Polizei in Heilsbronn an. Sein Pkw wies zwar jede Menge Schäden auf, jedoch keine, die auf einen Wildunfall hindeuteten. Der aufnehmende Beamte war sich zudem sicher, dass ein Reh, das diese Schäden verursacht hätte, nicht mehr flüchten hätte können, wie es der junge Fahrer vorgab. An der vermeintlichen Unfallstelle konnten ebenfalls keine Spuren eines Wildunfalls festgestellt werden. Ein angebliches Wildhaar am Fahrzeug konnte unmöglich von einem Reh stammen. Auf Vorhalt räumte der Pkw-Fahrer ein, dass es eventuell doch von seinem Hund stammen könnten. Völlig überzeugt von der Richtigkeit ihres Verdachts waren die Polizisten, als ihnen der Vorbesitzer des Wagens bestätigte, dass es sich bei allen Schäden um Altschäden handelte, die bereits zum Zeitpunkt des Kaufs bestanden hatten. Statt einer Wildunfallbescheinigung für die Kfz-Versicherung erhielt der 21-Jährige von der Polizei eine Strafanzeige für die Staatsanwaltschaft.

Quelle: Polizeiinspektion Heilsbronn

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